Ein Jahr der Gegensätze geht zu Ende

Freud und Leid wechselten sich 2018 ab

Oberpfalz. Auch für den CSA Bezirksverband der Oberpfalz neigt sich das Jahr zu Ende. Zum Jahresbeginn 2018 hatte man in der CSU noch mit dem Ergebnis der Bundestagswahl zu kämpfen. Für die CSA war der Verlust des Bundestagsmandates unseres Bezirksvorsitzenden Reiner Meier sehr schmerzlich.

Die langwierige Regierungsbildung in Berlin förderte die Politikverdrossenheit. Eine unnötige Personaldiskussion und Schuldzuweisungen innerhalb der CSU endeten in einem Wechsel des Bayerischen Ministerpräsidenten. Trotz vieler, auch sozialer, Wohltaten wurde die CSU bei den Landtagswahlen erneut abgestraft. Das Ergebnis kann man mit „einem blauen Auge“ davon gekommen abhaken. Die Koalitions-verhandlungen gingen zügig voran und wurden fast in Rekordzeit abgeschlossen.

Für die CSA auf Landesebene stand im November ein Wechsel an der Spitze bevor. Wie bereits vor längerer Zeit angekündigt, kandierte der bisherige CSA Landesvorsitzende, MdL a. D. Joachim Unterländer, nicht mehr für den Vorstandsposten. Mit sehr großer Mehrheit wurde bei der Landesversammlung in München MdB Dr. Volker Ullrich aus Augsburg zum neuen CSA Landesvorsitzenden gewählt. Die Oberpfälzer CSA konnte bei den Neuwahlen hervorragende Ergebnisse erzielen. Bezirksvorsitzender Reiner Meier erhielt bei den Stellvertreterwahlen das beste Ergebnis. Hans Meißner wurde erneut wieder zu einer der Landesschatzmeister gewählt. Bei den Beisitzerwahlen konnte man sich um einen weiteren Sitz im Landesvorstand verstärken. Neben Christine Demmel, bestes Ergebnis, Claus Frank und Wolfgang Pausch, gehört künftig auch der Neustädter Kreisvorsitzende Armin Bulenda zum Landesvorstand. Bulenda erreichte als Neuling das dritt beste Ergebnis.

Gratulation an alle!!!

Die geplante Bezirksvorstandssitzung am 30. November wurde wegen der schlechten Witterung abgesagt. Die nächste Sitzung auf Bezirksebene wird für kommendes Jahr terminiert.

Die CSA Oberpfalz wünscht allen CSA’lern und ihren Familien ein friedvolles Weihnachtsfest, einige ruhige Tage zum genießen mit der Familie und ein Gutes und vor allem Gesundes Neues Jahr 2019.

Gemeinsam wollen wir auch wieder 2019 für die Arbeitnehmer, Rentner und Sozial-schwachen eintreten.

Terminhinweis: 9. Februar Bezirksversammlung mit Neuwahlen, voraussichtlich in Oberwildenau (Naabtalhaus), Landkreis Neustadt/WN.

Seehofer sagt leise Servus

Horst Seehofer verabschiedet sich als CSU Vorsitzender von seiner CSA

München. Über 30 Jahre war, oder ist CSU Vorsitzender Horst Seehofer das Gesicht der CSA. Seehofer hat in dieser Zeit nicht nur Staub aufgewirbelt, er hat auch Spuren hinterlassen. Zum letzten Mal als CSU Vorsitzender bei seiner CSA.

Die konstituierende Landesvorstandssitzung hatte gleich zu Beginn der neuen Wahlperiode einen hohen Gast. Kein geringerer als der CSU Vorsitzende und langjährige CSA Landesvorsitzender, Innenminister Horst Seehofer  machte einen Abschiedsbesuch bei seiner CSA. Die CSA, so Seehofer, ist und muss die Schutzmacht der kleinen Leute bleiben. Die CSA muss hierzu ein Gesicht haben. Die Menschen müssen die CSA mit einem Gesicht in Verbindung bringen. In der Politik muss man nicht nur denken und reden, mann muss auch handeln. Die Menschen müssen sich auf die Politik verlassen können.

Bild: v.li.n.re.: Stv. Landesvorsitzender Reiner Meier, CSU Vorsitzender Horst Seehofer und MdB Volker Ullrich

Der neue CSA Landesvorsitzende, MdB Volker Ullrich, dankte dem scheidenden CSU Vorsitzenden und langjährigen CSA Landesvorsitzender für seine Arbeit und seine Verdienste. Horst Seehofer hat die CSA entscheidend mitgeprägt. Ullrich überreichte ein Buch und einen Präsentkorb an Seehofer und wünschte viel Erfolg bei seiner weiteren Arbeit und weiterhin viel Gesundheit. Horst Seehofer sicherte der CSA seine Unterstützung zu, sollte sie erwünscht und gebraucht werden.

Oberpfalz erfolgreich bei Neuwahlen

München. Erfolgreich ging die CSA Landesversammlung mit Neuwahlen für die Oberpfalz zu Ende. MdB Volker Ullrich wurde fast einstimmig zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Joachim Unterländer hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Reiner Meier mit dem besten Ergebnis bei den Stellvertreterwahlen.

Zum letzten Mal hat Joachim Unterländer die Delegierten zur Landesversammlung im CSU Haus in München begrüßt. Unterländer hatte bereits vor längerer Zeit erklärt, nicht mehr für den Posten des Landesvorsitzenden zu kandidieren. Er erklärte sich hierzu auch. Der scheidende Landesvorsitzende hat sich aber im Vorfeld um einen Nachfolger gekümmert. Da Unterländer der festen Meinung war, dass ein CSA Landesvorsitzender ein politisches Mandat braucht, fiel die Wahl auf MdB Volker Ullrich. Ullrich ist CSA Bezirksvorsitzender der CSA Augsburg.

Der Bundestagsabgeordnete stellte sich mit einer viel beachteten Rede den Delegierten vor. Mit 104 von 105 abgegebenen Stimmen wurde Ullrich schließlich zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Bei der Wahl der vier Stellvertreter bekam der Oberpfälzer Bezirksvorsitzende Reiner Meier 100 Stimmen von 104, dies war das beste Ergebnis aller Stellvertreter. Einer der beiden Schatzmeister bleibt Hans Meißner, Neudorf bei Luhe.

Bei den Beisitzern im Bezirksblock bekam Claus Frank aus Cham 94 von 104 Stimmen, ein tolles Ergebnis. Um ein Vorstandsmitglied mehr, haben sich die Beisitzer der Oberpfalz im freien Block verbessert. Christine Demmel hatte wieder sehr viele Stimmen auf sich vereinen können, mit einem sehr guten Ergebnis (Platz 3) wurde der Neustädter CSA Kreisvorsitzende, Armin Bulenda aus Moosbach, neu in den Landesvorstand gewählt. Der Weidener CSU Stadtratsfraktionsvorsitzende Wolfgang Pausch wurde ebenfalls wieder mit einem tollen Ergebnis in den Landesvorstand berufen.

Die Oberpfälzer Vertreter im Landesvorstand

Die guten Wahlergebnisse spiegeln zum einen die gute Arbeit der Oberpfälzer im Landesvorstand wieder, zum anderen, weil sie ein gutes Angebot an die Delegierten machten. Mit zufriedenen Gesichtern trat man die Heimfahrt in die Oberpfalz an.

Gemeinsam für die zu Pflegenden

Ingolstadt. Zum zweiten Mal hat die Christlich Soziale Arbeitnehmerunion (CSA) Bayern zu einem Pflegekongress geladen, zum ersten Mal aber gemeinsam mit der Seniorenunion (SEN), der Frauenunion (FU) und dem Gesundheitspolitischen Arbeitskreis (GPA). Die Audi Sportarena gab einen würdigen Rahmen zu dieser Veranstaltung. Der Vorsitzende der SEN und MdL Thomas Goppel begrüßte die Teilnehmer aus ganz Bayern. Der CSA Landesvorsitzende Joachim Unterländer war krankheitsbedingt entschuldigt.

MdL Bernhard Seidenath berichte den Teilnehmern von den Initiativen und Anträgen aus dem Bayerischen Landtag. Die CSU Landtagsfraktion hat einige gute Dinge auf den Weg gebracht.

Die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege  hob den guten Stellenwert der Pflege im neuen Kabinett hervor. Bereits in der zweiten Sitzung stand Gesundheit und Pflege auf der Agenda. Die Ministerin hob vor allem das Bayerische Pflegegeld von jährlich 1000 Euro ab Pflegegrad 2 hervor.

StM Melanie Huml beim Pflegekongress

Einen Blick in die Zukunft wagte der stellvertretende Landesvorsitzende des GPA, Christian Bredl. In seinem Einführungsreferat ging es um die Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Nach einer Mittagspause teilten sich die Kongressteilnehmer in vier Foren auf.

Forum 1 moderierte MdL Bernhard Seidenath. Auf dem Podium umrahmten ihn Christian Oswald vom Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe, sowie Anna Maria Luger vom Katholischen Pflegeverband. Bei einer regen Diskussion wurde die Ausbildungssituation im Pflegebereich diskutiert.

Das Forum 2 leitete die Staatsministerin a.D. Christa Stewens. Ihr zu Seite standen Brigitte Bührlein, Vorsitzende „WIR“ Stiftung pflegender Angehöriger und Daniela Kluthe-Neis, Ernährungstherapeutin. Diskutiert wurde das Thema, Rahmenbedingungen für ambulante Pflege und pflegende Angehörige.

Unter Leitung von Dr. Christian Alex, Landesvorsitzender des GPA, tagte das Forum 3. Der Teilnehmerkreis beschäftigte sich mit dem Thema, Digitalisierung und ärztliche Betreuung in der Pflege.

Ethik in der Pflege unter besonderer Berücksichtigung der Hospiz- und Palliativversorgung tagte das Forum 4 unter Leitung von Dr. Thomas Goppel, MdL und SEN Landesvorsitzender.

Insgesamt eine gute Veranstaltung mit wichtigen Denkanstößen. Wenn man gemeinsam für etwas ist, dann kann man auch mehr erreichen.

Vom CSA Bezirksverband Oberpfalz waren die beiden Stellvertreter Hans Meißner und Claus Frank mit Sohn und die Bezirksgeschäftsführerin Renate Blochberger.

 

 

 

Seit 30 Jahren Freunde

Burgweinting/Regensburg. Manch Ehe hält keine 30 Jahre, die Freundschaft der Bezirksverbände der Arbeitnehmerunion der CSU (CSA) zwischen der Oberpfalz und Schwaben feierte dagegen ihren 30. Geburtstag. Eine Schwaben-Abordnung besuchte am vergangenen Wochenende die Freunde in der Oberpfalz. In Burgweinting wurde Quartier bezogen.

Reisegruppe vor der Walhalla

Seit 30 Jahren ist es nun schon Ritual, dass sich die CSA Bezirksverbände im zweijährigen Modus abwechselnd besuchen. In diesem Jahr waren die Schwaben mit einem Besuch in der Oberpfalz an der Reihe. Bezirksvorsitzender Ralf Kindelmann führt die Gruppe an. Am Samstagmorgen, nachdem sich die Oberpfälzer mit ihrem Bezirksvorsitzenden MdB Reiner Meier angeschlossen hatten, ging es in Richtung Walhalla. Nachdem die Stufen erklommen waren, genoss man das Innere der Halle, aber auch den herrlichen Ausblick über das Donautal. Nach dem Mittagessen in der Innenstadt von Regensburg wurden der Gruppe die Sehenswürdigkeiten der historischen Altstadt gezeigt und erklärt. Zwei Stunden hatte die Besuchergruppe nun Zeit, Regensburg auf eigene Faust zu erkunden. Ein besonderes Highlight war die Besichtigung der Brauerei Kneitinger. Mit dem „Kneitinger Bierdiplom“ wurden alle Teilnehmer als Braufachleute ausgezeichnet. Den Abend genoss man dann gleich in der angegliederten Gaststätte.

Ein Prosit auf die Freundschaft

Die beiden Bezirksvorsitzenden

Am Sonntagmorgen startete man in Richtung Kelheim. Dort bestieg man ein Schiff in Richtung Kloster Weltenburg. Die Aussicht vom Schiff auf die herrliche Umgebung, dem Donaudurchbruch und die Ufer der Donau beeindruckten die Reisegruppe besonders. In der Gaststätte in Weltenburg ließ man sich das Mittagessen schmecken. Nachdem man die Klosteranlage erkundet hatte, ging es wieder per Schiff zurück nach Kelheim. Dort hieß es dann Abschied nehmen, Abschied von Freunden. Man trennte sich mit dem Versprechen, die 30 jährige Freundschaft weiter mit Leben zu erfüllen. In zwei Jahren werden die Oberpfälzer dann in Richtung Schwaben unterwegs sein.

 

 

70 Jahre CSA Bayern – Maikundgebung – Amberg

Ministerpräsident Horst Seehofer spricht bei CSA in Amberg

Amberg. Zu einer gemeinsnamen Feier, 1. Maikundgebung und 70 Jahres CSA Bayern, trafen sich die CSA Mitglieder im ACC in Amberg. Ministerpräsident und Parteivorsitzender Horst Seehofer hielt die Festansprache.

Mit einem Festgottesdienst in der Basilika St. Martin begann die Feier zum 70 jährigen Jubiläum der CSA Bayern. Besonders viele Oberpfälzer CSA Mitglieder feierten den Gottesdienst mit. Für viele war es das erste Mal, dass zum Ende des Gottesdienst mit Orgel- und Trompetenbegleitung die Bayern-Hymne gesungen wurde.

Im ACC begrüßte CSA Vorsitzender Joachim Unterländer die sehr zahlreichen CSA Mitglieder. Oberbürgermeister Michael Cerny sprach ein Grußwort für die Stadt Amberg. CSA Bezirksvorsitzender und MdB Reiner Meier gratulierte nachträglich den Landesvorsitzenden zu seinen runden Geburtstag und gratulierte Ministerpräsident und Parteivorsitzenden Horst Seehofer zu seiner Entscheidung, für beide Ämter nochmals zu kandidieren.

MP Horst Seehofer hielt eine ausdrucksstarke Festrede in seiner unnachahmlichen Art, sachlich, humorvoll, voll mit Details und vielen Informationen.

 

 

MdEP a.D. Edgar Schiedermeier wurde 80 Jahre jung

Cham. Ehre wem Ehre gebührt, so könnte man den Empfang am Samstag in Cham umschreiben. CSA Ehrenbezirksvorsitzender MdEP a.D. Edgar Schiedermeier feierte wenige Tage vorher seinen 80. Geburtstag. Schiedermeier ist ein CSA Urgestein.

MdB Reiner Meier gratuliert Edgar Schiedermeier zum 80.

MdB Reiner Meier gratuliert Edgar Schiedermeier zum 80.

Sein Leben lang war er für die Menschen da, vor allem für die die Hilfe dringend nötig haben. Anderen helfen können, das bereitet dem Jubilar bis zum heutigen große Freude.

Das Leben von Edgar Schiedermeier war geprägt vom Dienst am Menschen. Ob es bei der Post, seinem früheren Arbeitgeber, als Personalrat und später als Personalratsvorsitzender, oder bei der CSA und auch bei der KAB. An jeder Position lag im die Hilfe für die Menschen sehr am Herzen.

Nach seiner Wahl in das Europäische Parlament war er der einzige Abgeordnete der sich um Sozialpolitik kümmerte.

Egal ob al Stadtrat, als Kreisrat, bei der CSA oder bei der KAB, Edgar Schiedermeier war ein stets ein große Freude anderen Menschen helfen zu können, bis zum heutigen Tag. Er legt aber auch gerne den Finger in die Wunde, wenn er der Meinung ist, dass etwas aus dem Ruder läuft.

Neben seiner CSA Bezirksvorstandschaft, allen voran sein Nachfolger als Bezirksvorsitzender MdB Reiner Meier, gehörten MdB und CSU Kreisvorsitzender Karl Hohlmeier, Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler, CSA Kreisvorsitzender Clans Frank, und CSU Ortsvorsitzender Martin Stoiber.

Seine CSA Bezirksvorstandschaft erschien sehr zahlreich zum gratulieren

Seine CSA Bezirksvorstandschaft erschien sehr zahlreich zum gratulieren

 

 

 

 

 

CSA Landesversammlung in Weiden i.d. Opf.

Die Landesdelegierten der CSA Bayern treffen sich in Weiden zur Landesversammlung mit Neuwahlen

Weiden. Am 19. November sind alle Delegierten der CSA Bayern nach Weiden zur Landesversammlung eingeladen. CSA Landesvorsitzender MdL Joachim Unterländer wird die Delegierten und Ehrengäste in der Max-Reger-Halle willkommen heißen.  Die CSU Parteispitze wird CSU Bezirksvorsitzender und Staatssekretär Albert Füracker vertreten. Parteivorsitzender und Ministerpräsident Horst Seehofer (ehemaliger CSA Landesvorsitzender) musste aufgrund anderer wichtiger Termine seine Teilnahme absagen.

Wichtigster Tagesordnungspunkt werden die Neuwahlen sein. CSA Bezirksvorsitzender MdB Reiner Meier wird dabei wieder als Stellvertretender Landesvorsitzender kandidieren. Als einer der beiden CSA Landesschatzmeister wird der ehemaliger CSA Kreisvorsitzende vom Kreis Neustadt, Hans Meißner aus Neudorf bei Luhe, kandidieren. Als Beisitzer treten aus der Oberpfalz Claus Frank (Cham), Christine Demmel (Regensburg Stadt) und der Weidener CSU Fraktionsvorsitzende Wolfgang Pausch an.

Neben den Neuwahlen steht der Rechenschaftsbericht des Landesvorsitzenden, der Schatzmeister, Grußworte und die Behandlung eingereichter Anträge auf der Tagesordnung.

MdB Reiner Meier soll wieder in den Bundestag einziehen

Reiner Meier, MdB

Reiner Meier, MdB

CSA Landesvorstand und SEN Landesversammlung nominieren Reiner Meier als Spitzenkandidaten

 

München/Würzburg. Der Bundestagsabgeordnete Reiner Meier aus Tirschenreuth soll 2017 wieder in den Bundestag einziehen. Der CSA Landesvorstand hat vor kurzem seinen Stellvertretenden Landesvorsitzenden Reiner Meier wieder als Spitzenkandidat für die CSA nominiert. Reiner Meier wurde bei der letzten Bundestagswahl als Listenkandidat in den Deutschen Bundestag gewählt.

Am 8. Oktober hat die Landesversammlung der Seniorenunion (SEN) auf Vorschlag ihres Landesvorsitzenden, Thomas Goppel, Reiner Meier ebenfalls als Spitzendkandidat für die SEN einstimmig nominiert.

Nun kommt es darauf an, welchen Listenplatz Reiner Meier bei der Aufstellungsversammlung bekommen wird. CSA und SEN hoffen einen mehr als aussichtsreichen Listenplatz.

Beide Arbeitsgemeinschaften sich sich einig, dass sie mit Reiner Meier einen sehr guten Fürsprecher und Kümmerer ihrer Anliegen in Berlin hätten.

Bei den Renten muss sich was ändern

Der CSA Landesvorstand hat mit Vertretern von Gewerkschaften, Sozialverbänden und anderen Arbeitsgemeinschaften ihr Rentenpapier diskutiert. Hierbei gab es große Zustimmung für diese Papier.

Anbei das Papier:

Die Arbeitnehmer-Union der CSU (CSA) fordert eine Rentenreform mit sozialem Augenmaß und hier insbesondere:

Das Rentenniveau darf ich in den künftigen Jahren nicht so sinken, dass hierdurch eine höhere Armutsgefahr für Rentnerinnen und Rentner besteht.

Laut Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung 2015 sinkt das Rentenniveau bis zum Jahr 2029 auf 44,6 % ab, während beispielsweise in Österreich langfristig ein Niveau von gut 68 % gehalten werden soll.

Die Kürzung des Rentenniveaus wird dazu führen, dass ein erheblicher Anteil der Bevölkerung in die Sozialhilfe fallen wird. Das gilt vor allem für Frauen, die oft weniger verdienen als Männer und ihre Berufstätigkeit zugunsten der Familie unterbrechen (Kindererziehung, Pflege von Angehörigen etc.). Schon jetzt gelten bundesweit 16 % der Rentnerinnen und 12 % der Rentner als armutsbedroht. Sollte das Rentenniveau, wie geplant, weiter sinken, dürfte diese Zahl noch zunehmen.

Es kann auch nicht angehen, dass beispielsweise beim Existenzminimum ständig Anpassungen nach oben vorgenommen werden, während das Rentenniveau stetig sinkt. Deshalb fordert die CSA eine umfassende Reform des Rentensystems mit dem Ziel, das Rentenniveau deutlich zu erhöhen. Dabei muss ein angemessener Abstand zwischen beitragsfinanzierten Renten und der Mindestsicherung gewahrt werden. Der Unterschied muss spürbar sein, ob man jahrzehntelang in die Rentenkasse einbezahlt hat oder nicht. Als angemessenen finanziellen Abstand von der Mindestsicherung betrachtet die CSA mindestens 150 Euro pro Monat für langjährige Beitragszahler (ab 30 Beitragsjahren).

Die Einführung einer staatlich geförderten, privaten Zusatzrente, hat nicht das gewünschte Ergebnis gebracht. Nicht einmal die Hälfte der Bürger sorgt privat für das Alter vor. Private Vorsorge kann die staatliche Rente nur ergänzen, nicht ersetzen. Deshalb muss der gesetzliche Anteil an der Rente im Zentrum der Überlegungen stehen. – 2 –

Attraktive Rahmenbedingungen für die betriebliche Altersvorsorge sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber und Weiterentwicklung der sogenannten Riester-Rente.

Die CSA fordert eine spürbar stärkere Förderung der privaten Vorsorge in Deutschland. Wir wollen, dass deutlich mehr Menschen ausreichend private Vorsorge für das Alter betreiben können. Nur so kann der Lebensstandard im Alter gesichert werden. Die betriebliche Altersversorgung muss insbesondere während der Niedrigzinsphase steuerlich begünstigt werden, um sie wieder attraktiver zu machen.

Die sogenannte Riester-Rente können sich viele Menschen im Niedriglohnsektor nicht leisten. Wenn Arbeitnehmer wissen, dass sie nur eine sehr geringe gesetzliche Rente zu erwarten haben und ohnehin ein Fall für soziale Hilfen werden, sorgen sie oft nicht privat vor, da diese Einkünfte z.B. bei der Grundsicherung angerechnet wird. Die Riester-Rente sollte daher hinsichtlich ihres tatsächlichen Nutzens überprüft werden.

Mütterrente – Anerkennung eines dritten Beitragsjahres und damit Gerechtigkeit für die Mütter und Väter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden.

Die CSA fordert, bei der Anrechnung von Kindererziehungszeiten endlich für alle Mütter und Väter Gerechtigkeit herzustellen. Unabhängig davon, ob Kinder vor oder nach dem 01.01.1992 geboren wurden, müssen zukünftig drei Jahre Kindererziehungszeiten angerechnet werden. Dadurch könnten sich Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten erhöhen. Die Anerkennung des dritten Erziehungsjahres bei den Müttern, die ihre Kinder vor 1992 geboren haben, ist eine Frage der Gerechtigkeit. Gerade ältere Mütter haben Lücken in ihrer Erwerbsbiografie. Heute profitieren Mütter dagegen stärker von flexiblen Arbeitszeitmodellen und externer Betreuung.

Zur Vermeidung von Altersarmut gerade bei Müttern müssen zudem die Regelungen überprüft werden, nach denen die Mütterrente mit anderen Sozialleistungen verrechnet wird.

Situation bei den Erwerbsminderungsrenten verbessern

Eine besonders dramatische Entwicklung ergibt sich häufig bei dauerhaft erkrankten Menschen, die auf eine Erwerbsminderungsrente angewiesen sind.

Deshalb sind die Abschläge bei der Erwerbsminderungsrente von 10,8% stufenweise zu reduzieren. – 3 –

Selbständige, die nicht in einem berufsständischen Versorgungswerk pflichtversichert sind, müssen in die gesetzliche Rentenversicherung miteinbezogen werden.

Schon heute befinden sich unter denjenigen, die im Alter auf Grundsicherung angewiesen sind, besonders viele, die Phasen der Selbstständigkeit in ihrer Erwerbsbiographie aufweisen. Die Digitalisierung verursacht durch die Veränderung der Arbeitsorganisation eine Zunahme von neuen Selbstständigkeiten und den Wechsel zwischen abhängiger und selbstständiger Tätigkeit im Lebenslauf. Unter diesen Vorzeichen ist der Ausschluss Selbstständiger aus dem Kreis der Pflichtversicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung immer weniger vertretbar. Selbstständige müssen deshalb in den Kreis der Pflichtversicherten miteinbezogen werden, sofern sie nicht in einem berufsständischen Versorgungswerk pflichtversichert sind.

Ablehnung der Lebensleistungsrente und stattdessen eine nachhaltige Alternative (z. B. Rente nach Mindesteinkommen).

Die CSA lehnt die Einführung einer „solidarischen Lebensleistungsrente“ ab. Da nur maximal 66.000 Menschen in Deutschland davon profitieren könnten, ist sie unwirksam zur Vermeidung von Altersarmut und ungerecht, weil sie keine Breitenwirkung entfaltet und nicht zielgenau ist.

Von der Mütterrente würden hingegen deutschlandweit rund 9,5 Millionen Väter und Mütter profitieren, in Bayern rund 1,1 Millionen.

Die bestehende Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag muss deshalb erneut diskutiert werden.

Dynamisierung der Beitragsbemessungsgrenze

Die solidarische Altersversorgung erfordert bei einer weiteren Akzeptanz des Systems, dass die Versicherungspflicht sich mit dem Einkommen weiterentwickelt. Deshalb ist an eine Dynamisierung der Beitragsbemessungsgrenzen zu denken. – 4 –

Vorschläge für eine Produktivitätsrente 4.0 in die weiteren Überlegungen einbeziehen

Der vorgeschlagene Weg, erst dringende Reformen in der Alterssicherung anzustreben und dann eine Grundsatzdiskussion anzuschließen entspricht dem auf Initiative der CSA mit großer Mehrheit beschlossenen Aufforderung auf dem CSU-Parteitag 2014. Dazu sind auch Vorschläge für eine künftige Gestaltung der gesetzlichen Rentenversicherung aus dem CDU-Fachausschuss Soziales, Agr. Rente zu einer Produktivitätsrente 4.0 einzubeziehen. Dieser Ansatz wird vielen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft gerecht.